Die letzten "Zivis" beim Deutschen Roten Kreuz verabschiedet
Viele Jahre haben Zivildienstleistende bei Wohlfahrtsverbänden wichtige Arbeit geleistet. So auch beim DRK-Kreisverband Reutlingen, wo Zivildienstleistende insbesondere verlässliche Stützen in den Bereichen Behindertenfahrten und Mahlzeitenservice waren.
Unser Foto zeigt v.l.n.r. Die Zivildienstleistenden Christian Eschmann, Markus Kittelmann, Sebastian Fritsch, Marcus Szylar, Christian Gabel, Kevin Hirneth, Martin Konsek, Kreisgeschäftsführer Michael Tiefensee und Fahrdienstleiter Patrick Mayer
Reutlingen Durch die von der Bundesregierung beschlossene Abschaffung der Wehrpflicht zum 30. Juni 2011 entfällt nunmehr auch der Zivildienst. Gemeinsam mit dem Leiter des Fahrdienstes, Patrick Mayer, hat der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Reutlingen, Michael Tiefensee, jetzt die letzten Zivildienstleistenden verabschiedet und sich für die gute Arbeit bei ihnen bedankt. Tiefensee hob die Bedeutung des Zivildienstes auch für die Persönlichkeitsbildung und für die Ausprägung eines sozialen Bewusststeins hervor. Diese Auffassung wurde von den "Zivis", die allesamt Studienabschlüsse anstreben, geteilt. Vor die Wahl gestellt, würden sie eigenen Angaben zufolge "jederzeit wieder" einen solchen Sozialdienst wählen.
Zum 01. Juli 2011 tritt in Deutschland ein neuer Freiwilligendienst in Kraft: Der Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD. Mit der Einrichtung des Bundesfreiwilligendienstes wird angestrebt, die durch den Wegfall des Zivildienstes entstehenden Lücken zu schließen. Bis zu 35.000 Menschen, so der Plan der Bundesregierung, sollen sich künftig jährlich im BFD engagieren. Auch der DRK-Kreisverband Reutlingen bietet Interessierten die Möglichkeit, entweder das sog. "Freiwillige Soziale Jahr" (FSJ) zu absolvieren oder sich im Rahmen des neu geschaffenen Bundesfreiwilligendienstes zu engagieren. Mögliche Aufgabenfelder sind neben den zuvor genannten auch Altenhilfe und Krankentransport.