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Trauma-Tag: Gemeinsam für den Einsatz trainieren
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Am 18. September 2026 fand auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr Reutlingen der gemeinsame Trauma-Tag für die Auszubildenden der Berufsfeuerwehr und des DRK-Kreisverbands Reutlingen statt. Der interprofessionelle Übungstag verbindet theoretisches Wissen mit realitätsnahen Einsatzszenarien und stärkt die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr.
Los ging es mit einem theoretischen Ausbildungsteil. In vier Vorträgen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle und praxisrelevante Themen aus beiden Berufsbereichen.
Anschließend ging es in die Praxis: Auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr wurden verschiedene Unfall- und Einsatzszenarien realitätsnah dargestellt. Die Ausbilder Jochen Jedele und Marco Sautter von der Berufsfeuerwehr Reutlingen sowie Iris Kretzschmar und Wolfgang Dorau vom DRK-Rettungsdienst hatten unterschiedliche, herausfordernde Szenarien vorbereitet.
Die Auszubildenden arbeiteten dabei in zwei Gruppen und mussten ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unmittelbar unter Beweis stellen.
Szenario 1: Verpuffung in der Werkstatt
Im ersten Szenario galt es, nach einer Verpuffung zwei Personen zu retten und zur Erstversorgung an den Rettungsdienst zu übergeben.
Szenario 2: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten
Im zweiten Szenario wurde ein Verkehrsunfall simuliert. Ein Pkw-Fahrer war in seinem Fahrzeug eingeklemmt, gleichzeitig lag ein schwer verletzter Radfahrer auf der Straße.
Die besondere Herausforderung: Beide Patienten mussten parallel versorgt werden, während die technische Rettung des eingeklemmten Fahrers vorbereitet und durchgeführt wurde. Hier waren eine gute Aufgabenverteilung und eine enge Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst gefragt.
Szenario 3: Lkw gegen Pkw – die große Abschlussübung
Am Nachmittag wartete schließlich ein umfangreicheres Einsatzszenario auf alle Auszubildenden. Die Ausbilder hatten einen Verkehrsunfall „Lkw gegen Pkw“ vorbereitet.
Die Lage stellte die Einsatzkräfte vor mehrere Herausforderungen:
- Der Lkw-Fahrer war leicht verletzt, zeigte jedoch zusätzlich ein internistisches Krankheitsbild.
- Der Pkw lag auf der Seite.
- Die Pkw-Fahrerin war schwer verletzt und im Fahrzeug eingeschlossen.
- Zusätzlich brach am Pkw ein Feuer aus.
Die Auszubildenden mussten die verschiedenen Einsatzaufgaben koordinieren, Prioritäten setzen und die technische Rettung mit der medizinischen Versorgung abstimmen.
Gemeinsam für eine gute Notfallversorgung
Bei allen Übungen wurde deutlich, wie wichtig eine klare und verlässliche Kommunikation im Einsatz ist.
Der Trauma-Tag war auch in diesem Jahr ein spannender, abwechslungsreicher und lehrreicher Ausbildungstag. Durch das gemeinsame Training erhalten die Auszubildenden frühzeitig Einblicke in die Arbeitsweise der jeweils anderen Berufsgruppe und lernen, im Einsatz als Team zusammenzuarbeiten.
Denn eines wurde bei allen Übungen deutlich: Erfolgreiche Notfallrettung ist Teamarbeit – und davon profitieren vor allem die Notfallpatientinnen und Notfallpatienten.
Wir bedanken uns bei der Berufsfeuerwehr Reutlingen für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und freuen uns bereits auf den nächsten gemeinsamen Trauma-Tag.
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